Der Markt Die komplette Digital Marketing Supply Chain

Die Innovationen der digitalen Welt verändern Wirtschaft und Handel so grundlegend, dass Unternehmen ihre Geschäftsprozesse komplett überdenken müssen und auf eine neue Basis stellen. Die Fähigkeit, digital eine Marke zu transportieren, Kunden für die eigenen Produkte zu begeistern, mit ihnen zu kommunizieren und ins Geschäft zu kommen, markiert in naher Zukunft die Trennlinie zwischen erfolgreichen und nicht mehr existierenden Unternehmen. Viele Unternehmensprozesse laufen bereits heute viel stärker vernetzt, automatisiert, digital und webbasiert ab als noch vor einigen Jahren. Marketing und Vertrieb haben sich in die digitale Prozesskette eingereiht; CRM, E-Commerce, Payment und Security sind weitere Schritte in dieser Kette.

 

Um Bestandskunden zu binden und Neukunden zu erreichen wird das mobile Web auf Smartphones und Tablets immer wichtiger. Immer leistungsfähigere Netze und Geräte beschleunigen die Kommunikation und treiben den mobilen Datenverkehr voran. Auch die werbetreibenden Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen verstärkt auf mobile Webseiten, Coupons, QR Codes oder Apps für die Markenkommunikation. Zudem boomt das „Mobile Shopping“, das Einkaufen direkt übers Smartphone oder Tablet.

 

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts eMarketer werden dieses Jahr 4,55 Milliarden Menschen weltweit Mobiltelefone benutzen. Und das amerikanische IT-Unternehmen Cisco sagt voraus, dass der mobile Datenverkehr in Westeuropa bis 2018 um das 7-Fache zunehmen wird. All dies hat einen direkten Einfluss auf das Nutzungsverhalten: Menschen nutzen ihr Mobiltelefon für alles und bei allem, was sie tun. Zum Beispiel beim Einkaufen.


Laut Experten des Beratungsunternehmens PwC müssen Unternehmen auf die weitreichenden Entwicklungen der Digitalisierung reagieren, um langfristig den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden und den Anschluss an ihre Wettbewerber nicht zu verpassen. Die Experten benennen vier Schritte, in denen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle transformieren. In einem ersten Schritt nutzen Unternehmen demnach Online-Kanäle und Online-Werbung, um ihren Absatz zu unterstützen. Im zweiten Schritt analysieren sie ihre Kundendaten und erstellen basierend auf dem eruierten Kundenverhalten individualisierte Angebote. Im dritten Schritt werden Kunden und ihre Wünsche vor allem durch Social Media langfristig eingebunden, in dieser Phase habe das Unternehmen bereits die Stufe der „Digital Identity“ erlangt. Als „Digitale Ökosysteme“ bezeichnen die PwC-Experten Unternehmen, die den vierten Schritt gemeistert haben: Nicht mehr die Produkte, sondern die Kunden stünden hier im Mittelpunkt der Unternehmen. Produkte und Dienstleistungen aus unterschiedlichen Branchen würden in einem digitalen Ökosystem durch ein Partner-Netzwerk gebündelt.

 

IT und Marketing gehen Hand in Hand

Alle diese Trends spiegeln sich im Programm und in der Ausstellerzusammensetzung der Swiss Online Marketing und Swiss eBusiness Expo wider. Ausdrücklich richten sich die Messen auch an die IT-Verantwortlichen in Unternehmen, die sich zusammen mit ihren Marketingkollegen über die Möglichkeiten digitalen Marketings informieren möchten.


Quellen: www.emarketer.com, www.cisco.com, www.pwc.de

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